Dörfelstein Kreuz

Dörfelstein Kreuz
Hier wird jährlich eine Marienandacht abgehalten – 1979 nahmen 36 Personen teil. Ein Gipfelbuch liegt auf. Vom Karfreitag bis Ostersonntag leuchtet ein elektrisch betriebenes Kreuz, das die Heimatrunde jedes Jahr hinaufträgt und wieder abmontiert. Es brennt die ganze Nacht, ist weithin sichtbar und zieht viele staunende Besucher an.
Zum Dörfelstein selbst gibt es auch eine Sage, die man sich in Landl erzählt:
Die Goldtruhe vom Dörfelstein
Die Sage erzählt, dass einst ein reicher Ritter am Dörflstein eine mächtige Burg bauen wollte. Seine Goldschätze brachte er auf dem Pferd dorthin, um sie gleich im voraus gut zu verstecken. Doch die vornehme Erscheinung mit dem goldbehangenen Pferd reizte einen Wilderer und der Mann wurde zum Mörder. Er schoss den Ritter vom Pferd, der in ein tiefes Loch der Felsenschlucht fiel, seither heißt die Felsöffnung "Goldlucken am Dörflstein". Viele Schatzsucher sind schon gekommen, um den Gerüchten nachzugehen. Es heißt, man darf sich den ganzen Weg nicht umdrehen, wenn man den Schatz finden wolle. Zuletzt hatte sich ein Bauer bis zur Goldtruhe herangearbeitet, spürte jedoch beim Öffnen eine kalte Hand im Genick. Als er sich umdrehte, krachte rings um den Schatzsuchenden die ganze Welt und die Truhe mit dem Goldschatz war verschwunden.




