Grubbauernkreuz

Grubbauernkreuz
Das Grubbauernkreuz ist ein gemauerter Bildstock mit grauem Sockel. Die vier Wände sind beige-orange verputzt und weiß eingefasst. Auf drei Seiten befinden sich holzeingefasste Nischen mit Heiligenbildern:
Ostseite: Die Muttergottes Maria mit dem Jesuskind
Westseite: Die Taufe Jesu durch Johannes den Täufer, im Hintergrund eine Wüstenlandschaft mit Palmen
Südseite: Die Heilige Dreifaltigkeit – Gott Vater mit Tiara hält das Kreuz mit dem gekreuzigten Sohn, darunter eine weiße Taube als Symbol des Geistes
Das Grubbauernkreuz steht an der Einmündung des Lindnerwegs in die Landesstraße L714 (Salzastraße). Über seine Entstehung ist nichts bekannt, doch eine Sage erwähnt es als Ortsangabe:
„Der Schatz bei der Grubbauernbrücke“
Nach der Christmette sah die Tochter des Hebenstreitbauern nahe dem Kreuz eine schwarz verschleierte Frau, die ihr versprach, reich zu werden, wenn sie einem Hund den goldenen Schlüssel entreiße, der eine eiserne Schatzkiste bewachte. Das Mädchen fand die Kiste, doch das Tier bellte so furchtbar, dass sie flüchtete. Auf der Salzabrücke erschien die Frau erneut, von Licht umgeben, und klagte:
„Nun muss ich warten, bis ein Baum wächst, aus dessen Holz eine Wiege gezimmert wird und das erste Kind, das in der Christnacht hier vorübergeht, dem Hund den Schlüssel wegnimmt. Wehe, wehe, wehe.“
Quelle: Palfauer Ortschronik




