Madonnen Statue Spitzenbachklamm

 In Andachtsbildnis

Madonnen Statue Spitzenbachklamm

Kategorie: Andachtsbildnis
Ort: 8933 St. Gallen
Themenweg: Dieses Flurdenkmal ist Teil des Sieben Elemente Weges.
Beschreibung:

Madonnen gelten als Zeichen des göttlichen Schutzes für Wanderer, Holzarbeiter oder Reisende in oft gefährlichen Gebirgsregionen.

Besonderes:

Das Spitzenbachtal ist Teil der nördlichen Kalkalpen, dessen Entstehung am Ende des Erdaltertums, also vor über 250 Millionen Jahre begann, als der Superkontinent Pangäa zerbrach (vgl. NUPEIS Führungskonzept, S.13). Es bildete sich das Tethys-Meer, auf dessen Grund sich Sedimente ablagerten und sich Kalk und Dolomit entwickelte (vgl. NUPEIS Führungskonzept, S.13). Die Gebirgsbildung der Alpen setzte vor etwa 135 Millionen Jahren bei der Kollision der Afrikanischen und Eurasischen Kontinentalplatten ein (vgl. NUPEIS Führungskonzept, S.11). Über Jahrmillionen faltete sich das Gebirge auf und trat aus dem Meer hervor (vgl. NUPEIS Führungskonzept, S.22). Gegensätzlich wirkt die Erosion durch Wind und Wetter, die das Gestein abträgt und umformt (vgl. NUPEIS Führungskonzept, S.22). So haben sich die Kalkgesteine vom Wasser des Spitzenbaches lösen und abtransportieren lassen und das steile, tiefe Tal hat sich gebildet (vgl. NUPEIS Führungskonzept, S.22).
Das Tal gliedert sich in drei geologische Bereiche, der Kalkalpinen Gosauschicht an der Mündung des Spitzenbachs in Weißenbach, einem schmalen Abschnitt Dachsteinkalk und dem Hauptdolomit in der Klamm (vgl. Kerschbaumsteiner et al. 2006, S.18). Die Dolomit-Schichten haben sich im Zuge der Gebirgsbildung in der Klamm fast senkrecht aufgestellt (vgl. Haberleitner et al. 1977, S.50).

Gedenkkreuz Spitzenbach