Faschingbauer-Marterl

Faschingbauer-Marterl
Das Marterl befindet sich direkt an der linken Straßenseite der B25 (Erlauftaler Bundesstraße) in Fahrtrichtung Gams, auf Höhe des ehemaligen Faschingbauern. Ganz in der Nähe liegen der Gedenkstein für einen verunglückten Motorradfahrer aus Eisenerz sowie die Pestsäule. Zwischen der Brücke über den Augraben und der Einfahrt zur ehemaligen Melkstatt (heute ein Jagahäusel) steht das Marterl, fast verborgen zwischen Zuckerhutfichten und einem Nussbaumast.
Es ist aus Holz gefertigt, besitzt eine vollflächige Rückwand und ist von einer Zierleiste eingefasst. Das Heiligenbild zeigt den gekreuzigten Jesus, flankiert von Maria und Josef, im Hintergrund die Stadtmauer von Jerusalem. Am unteren Rand steht „Es ist vollbracht“, darüber mittig die Jahreszahl „1826“. Ein Totenkopf am Fuß des Kreuzes verweist symbolisch auf den Felsen Golgota, was „Schädelhöhe“ oder „Schädelstätte“ bedeutet.




