Kalvarienkapelle (Palfau)

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Kalvarienkapelle (Palfau)

Kategorie: Kapelle
Baujahr: 1785
Erbaut von: Johann Antonij Josef Pöttschnickh
Ort: 8923 Landl (Palfau)
Themenweg: Dieses Flurdenkmal ist Teil des Sieben Elemente Weges.
Beschreibung:

Die Kalvarienkapelle steht am höchsten Punkt des Kalvarienbergs und bildet die letzte Station des Kreuzwegs, der neben der Kirche am Friedhof beginnt.
Der Eingang zeigt nach Osten und besteht aus zwei dunkelbraun gestrichenen Holztüren mit Fenstern, die in senkrechte Streifen unterteilt sind. Im rechten Fenster ist das Eucharistiesymbol mit Kelch und Hostie dargestellt, im linken das Herz-Jesu-Symbol.
Die gemauerte Kapelle ist weiß verputzt mit grauem Sockel. Über dem Eingang ist das Christusmonogramm „IHS“ in den Verputz eingelassen. Das giebelständige Dach ist mit grünem Blech gedeckt, auf der Ostseite steht ein kunstvoll verziertes Metallkreuz mit Doppelbalken.
Im Innenraum befindet sich ein Holzaltar mit weißer Spitzendecke, Blumenschmuck und Kerzen. Davor liegt ein Buch für Eintragungen. Über dem Altar hängt ein großes Bild des gekreuzigten Jesus, gemalt von einem Hieflauer Künstler.
An der linken Wand ist ein historischer Text aus dem Jahr 1785 in Zierschrift aufgemalt, darunter ein zweireihiger Kerzenständer für Teelichter:
„Anno 1785 den 7. Junius anhero kommen den Anfang gemacht an den Stationen zu wallen den 8. Juni an diesen Ort vervördiget worden von Johann Antonij Josef Pöttschnickh von Admont unter Pfarrer P. Odo Springer.“
Auf der rechten Wand befindet sich das letzte Kreuzwegbild (Nr. 14) sowie ein Hinweis auf die Restaurierung:
„Die Gesamtleitung der Kalvarienbergrenovierung lag in den Händen bei Herrn Rev. Jäg. Hubert Oberreiner.“
Daneben hängt an einer langen Kette ein Weihwasserkessel. Die Finanzierung der Restaurierung erfolgt durch Willibald Prieler.

Grubbauernkreuz